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Gemeinsam singen ist das Schönste

Benefizkonzert: Freddy&Friends bieten in der Kirche des Kreuzkloster Gemünden besonders Musikerlebnis

Mu­sik kann Men­schen ver­bin­den. Die­se Bot­schaft ver­mit­tel­te am Sams­ta­g­a­bend das Be­ne­fiz­kon­zert zu­guns­ten des För­der­ve­r­eins für das Kli­ni­kum Main­-Spess­art. Das be­son­de­re Mu­si­ker­leb­nis in der Kir­che des Kreuz­k­los­ters ver­dank­te das Pu­b­li­kum Fred­dy & Fri­ends und dem Akkordeonorches­ter Zel­lin­gen.

Dabei gelang es den Akteuren, den Kirchenraum mit einem Sound zu füllen, der alle Besucher mühelos mitgenommen und über den Abend mit sehr verschiedenen musikalischen Stücken richtig gut unterhalten, ja begeistert hat.
Nach dem Einstiegssong »Gut wieder hier zu sein« erläuterte Ottmar Kliegl, der Vorsitzende des Fördervereins, dass das jährliche Benefizkonzert im Wechsel an den verschiedenen Standorten des Klinikums Main-Spessart stattfindet. Diesmal war Gemünden an der Reihe, in dessen Seniorenzentrum der Abend live übertragen wurde.

Eine besondere Note erhielt das abwechslungsreiche Konzert durch die Moderation von Freddy Kraus, der Leiterin des Chorprojektes Freddy & Friends, das ursprünglich aus einer Schola entstanden ist. Sie gestand dem Publikum sofort: »Für mich ist das Schönste gemeinsam zu singen, denn Musik kann alle Türen öffnen.« Dazu lud sie auch die Zuhörer ein, die spontan dabei waren.


Der Funke sprang über


Freddy Kraus gelang es sehr entspannt, die Stücke und die jeweils beteiligten Sänger und Musiker auf sehr persönliche Weise zu präsentieren und die Gäste des Abends unmittelbar einzubeziehen. So sprang der Funke über und die Begeisterung der Künstler übertrug sich auf die Besucher. Dabei spannte sich der Liederreigen von deutschsprachigen Liedermachern wie Hannes Wader, Klaus Lage und Reinhard Mey über ein Medley mit Songs von Simon & Garfunkel bis zu den Beatles und zu Gospels.


Junge Talente mit Stimme


Einen Schwerpunkt bildeten positiv wirkende, aber auch nachdenklich stimmende Stücke zum Thema Freundschaft und Begegnung. Im Laufe des Abends faszinierten neben dem ausdrucksstarken Chor junge Talente mit ihren Auftritten wie Florian Kraus (sechs Jahre) zu Beginn und Lucas Kraus, mit einer Stimme von großer Klarheit bis in weite Höhen und Tiefen.
Einen ganz eigenen Akzent setzte das Akkordeonorchester Zellingen unter der Leitung von Eva Dörre, das im Wechsel mit dem Chor und seinen Musikern für weitere Highlights des Abends sorgte. So füllten die Akkordeonspieler virtuos und mit leichter Hand immer wieder mit ruhigen, poetischen Klängen den Kirchenraum, die sich zu einem imposant anschwellenden Sound entwickelten. Ein Motto dabei war, auch in dunklen Zeiten solle man auf die hellen Seiten schauen.


Humorvoller Melodienreigen


Besonders eindrucksvoll wirkte das Medley mit Filmmusik aus »Der Pate«, bei dem die Musiker ihr ganzes Können beweisen konnten. Sehr humorvoll und selbstironisch klang dagegen der höchst überraschende Melodienreigen mit dem Titel »Nonsens-Parade«, deren Rhythmus das sichtlich erheiterte Publikum kräftig mitklatschen ließ.


Insgesamt haben an diesem Abend in der Kirche des Kreuzklosters »50 Freunde gemeinsam musiziert«, wie Freddy Kraus bemerkte und die Gäste haben das Programm bis in die Zugaben sichtlich genossen.

Quelle: Wolfgang Weismantel, Main-Echo, 20.11.2017